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Warum wir Mamas oft nur „Reste“ essen – und was das mit unserem Gewicht macht

  • Autorenbild: Natalie Wiedenmann
    Natalie Wiedenmann
  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Mal ganz ehrlich: Wann hast du das letzte Mal eine Mahlzeit so richtig genossen? In aller Ruhe, am gedeckten Tisch, ohne nebenbei eine Trinkflasche aufzufüllen, einen Streit zu schlichten oder schnell die Krümel vom Boden zu wischen?


Für viele von uns sieht der Alltag eher so aus: Das Frühstück besteht aus den halben Toast-Rinden der Kinder, das Mittagessen wird im Stehen zwischen zwei Terminen verschlungen und zwischendurch „retten“ wir die restlichen drei Gabeln Nudeln, bevor sie im Müll landen.


Wir nennen es Effizienz. Doch für unseren Körper ist es eine Falle.

Mütter essen oft zwischen Streitschlichtung, Terminen und Haushalt

Warum das „Essen nebenbei“ unsichtbare Kilos schafft

Es klingt so harmlos. Ein Bissen hier, eine übrig gebliebene Wienerle-Ecke da. Doch psychologisch und physiologisch passiert dabei etwas Entscheidendes:

  1. Das fehlende Sättigungssignal: Wenn wir im Stehen oder zwischen Tür und Angel essen, registriert unser Gehirn die Nahrungsaufnahme kaum. Das Hormon Leptin, das uns „Satt!“ signalisiert, wird erst gar nicht richtig aktiv. Die Folge? Wir fühlen uns trotz der Kalorien unbefriedigt und greifen abends, wenn die Kinder im Bett sind, erst recht zu Schokolade oder Chips.

  2. Die unterschätzte Kalorien-Summe: Diese kleinen Reste summieren sich über den Tag. Es sind oft genau die 200 bis 400 Kalorien extra, die verhindern, dass wir unser Wohlfühlgewicht erreichen – und das, obwohl wir das Gefühl haben, „eigentlich gar nichts Richtiges“ gegessen zu haben.

  3. Stress für den Stoffwechsel: Wer im Stehen schlingt, signalisiert seinem Körper: Gefahr! Der Cortisolspiegel steigt, die Verdauung läuft auf Sparflamme und der Körper schaltet eher auf Fettspeicherung als auf Verbrennung.


Du bist keine Resteverwertung

Hinter dem Reste-Essen steckt oft ein tiefes Muster: Wir stellen die Bedürfnisse aller anderen – der Kinder, des Partners, des Jobs – über unsere eigenen. Wir sind es gewohnt, uns hintenanzustellen. Doch du darfst dir erlauben, wichtig zu sein. Dein Körper ist dein Tempel, nicht der Mülleimer für das, was andere übrig gelassen haben.

Gesunde Ernährung im Mama-Alltag bedeutet nicht, dass du drei Stunden in der Küche stehen musst. Es bedeutet, die Entscheidung zu treffen: Ich bin es mir wert, dass ich mich hinsetze und eine eigene, nährstoffreiche Portion esse.


Raus aus der Falle – Rein ins Wohlgefühl

In meinem Coaching in Schwifting und online begleite ich täglich Frauen, die genau an diesem Punkt stehen. Wir schauen uns nicht nur an, was auf den Teller kommt, sondern wie du das Essen wieder zu einem Moment der Kraftquelle machst – ohne dass der Familienfrieden schief hängt.

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Oft sind es winzige Healthy Habits, die den Unterschied zwischen „Ich funktioniere nur noch“ und „Ich fühle mich wieder wohl in meiner Haut“ machen.


Möchtest du endlich wieder die Kontrolle über dein Essverhalten zurückgewinnen und dein Wohlfühlgewicht erreichen, ohne dich für deine Familie aufzuopfern?

Lass uns gemeinsam schauen, wie wir deinen Alltag entlasten und dich wieder zur Priorität machen.

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Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und dich auf deinem Weg zu mehr Leichtigkeit zu begleiten.

Deine Natalie

 
 
 

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